Franz Fedier

Erstfeld 1922 – 2005 Bern

Maler. Lithografie, Siebdruck, Collage, Wandbild und Kunst am Bau. 1966-1985 Lehrer an der Schule für Gestaltung in Basel. 1987-1993 Präsident der Eidgenössischen Kunstkommission

(www.sikart.ch)


Franz Fedier, der kurz nach dem Zweiten Weltkrieg in Paris mit den aktuellen Tendenzen der Gegenwartskunst in Kontakt kam, gehört zu den wichtigsten Exponenten der abstrakten Malerei in der Schweiz. Er nahm die neuen Impulse auf und entwickelte sie eigenständig weiter. In den 1950er Jahren entstanden durch die Auseinandersetzung mit dem französischen Informel und dem Abstrakten Expressionismus Werke wie «Regenbild», in denen fliessende Farbverläufe die Leinwand überziehen. Seit 1960 überlagern sich in seinem Werk informelle und geometrische Formen. Später suchte er in Anlehnung an die Hard-Edge-Malerei und die Minimal Art nach neuen Wegen der Abstraktion. Er lotete die Möglichkeiten von Farbe und Form aus. Nach seinen eigenen Worten suchte Fedier ein Gleichgewicht «zwischen Beherrschtem und Spontanem, zwischen Determiniertem und Zufälligem». So war Tachismus für ihn «eine Untersuchung mit fliessender Farbe – und keine Zufallsmalerei».





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