Albert Pfister
Stäfa 1884–1978 Erlenbach
«Araber (Porträtstudie)» – (1911)
Oben rechts datiert 1911, unten rechts signiert Pfister.
Öl a/Lwd., 46 × 30,5 cm
Kunstauktion 17.10.2026 | Lot-Nr. 50
Provenienz:
Galerie Neupert, Zürich, Nr. 2754 (Etikett verso auf dem Chassis); Slg. Prof. Winterstein; Privatsammlung, Zürich.
Ausstellungen:
Erlenbach, Im Erlengut, Ausstellung A. Pfister, 09.–24.09.1989, Kat. S. 22, ganzseitige Farbabb. (dort mit dem Titel «Nordafrikaner»).
Albert Pfister (1884–1978) war Schweizer Maler und Kunsttheoretiker sowie Mitglied der avantgardistischen Künstlergruppe Moderner Bund. Unter dem Einfluss des Fauvismus schuf er seit 1905 koloristisch expressive Bilder. Der Zürcher Eisenhändler und Sammler Richard Kisling ermöglichte es ihm, 1910 bis 1913 jeweils den Winter in Algerien und Marokko zu verbringen. Die Aufenthalte in Nordafrika intensivierten sein Interesse an Licht und Farbe. Als Kunsttheoretiker setzte er sich mit ästhetischen Fragen der Moderne auseinander. 1969 erhielt er den Wilhelm-Gimmi-Kunstpreis.
Die hier angebotenen Werke stammen aus derselben Zürcher Privatsammlung.