Chu Teh-Chun
Provinz Jiāngsū 1920–2014 Paris
«No. 287» – 1966
Unten rechts zweifach signiert und datiert CHU TEH-CHUN 66. Verso in schwarzer Feder wiederholt zweifach signiert und datiert CHU TEH-CHUN 1966 sowie bezeichnet No. 287.
Gouache a/festem Velin (mit Wasserzeichen), 64,5 cm × 49,5 cm
Kunstauktion 17.10.2026 | Lot-Nr. 121
Provenienz:
Galerie Raeber, Luzern (1967); dort erworben für Privatsammlung, Luzern.
Ausstellungen:
Luzern, Galerie Raeber, Ausstellung Chu Teh-Chun, 13.02.−13.04.1967, Kat.-Nr. 24.
Fondation Chu Teh-Chun, Genève, 20.05.2026.
Chu Teh-Chun (1920–2014) verband die Tradition der chinesischen Landschaftsmalerei und Kalligrafie mit den Errungenschaften der westlichen Moderne. Seit Mitte der 1950er-Jahre entwickelte er eine zunehmend abstrakte Bildsprache, in der sich kalligrafisch anmutende Linien, Licht, Farbe und atmosphärische Landschaftseindrücke zu poetischen Kompositionen verbinden. Die 1960er-Jahre bilden eine bedeutende Phase dieser Synthese. Die Luzerner Galerie Raeber widmete dem Künstler 1967 eine Einzelausstellung mit 32 Originalarbeiten.